Kindergarten Braunau


Unser Kindergarten mit seiner kleinen Gruppe wird den Ansprüchen einer harmonischen, familiären Atmosphäre gerecht. Die Kinder finden hier Sicherheit, Geborgenheit und Wertschätzung.Besonderes Augenmerk legen wir auf die Erfüllung der Grundbedürfnisse der Kinder, die das Fundament für Stabilität und Eigenständigkeit bilden.

Als Kindergartenpädagoginnen lassen wir den Kindern genügend Freiraum und Zeit für die Befriedigung ihrer natürlichen Neugier. Wir bieten den Kindern Raum für Körper- und Bewegungserfahrungen, Naturerlebnisse und den Umgang mit Tieren. Besonders am Herzen liegen uns der Aufbau eines positiven Selbstwertgefühls und die Optimierung der Handlungskompetenz.

Sozialverhalten erlernen die Kinder unter anderem durch unsere Vorbildwirkung, in der wir zum einen liebevoll lenkend Grenzen aufzeigen und zum anderen nicht ständig in den sozialen Reifungsprozess eingreifen. Wir bemühen uns um ehrliche Zusammenarbeit mit allen Eltern der Kinder sowie um Transparenz in der Öffentlichkeit.

Unser Angebot

Eine kleine Gruppe (circa 8 Kinder) mit familiärer Atmosphäre gibt Sicherheit. Individuell abgestimmt auf den jeweiligen Entwicklungsstand jedes Kindes bietet unser Kindergarten emotionalen, sensomotorischen und sozialen Entfaltungsraum außerhalb der Familie.

„Berühre mich. Treib mich an.
Raub mir den Schlaf. Schenk mir Freiheit.
Zeig mir die Wildnis des Lebens.
Reiß mich mit. Entführe mein Herz.
Verschwende mit mir meinen Atem.                                         
Sei bei mir, wenn ich lache.
Sei bei mir, wenn ich weine.
Sei bei mir, wenn ich mich ärgere
und sei bei mir, wenn ich Angst habe.
Erlebe mit mir das Glück meiner Kindheit.
Liebe mich!“

(Tim Jacobs)

Organisatorisches

Ab dem 3. Lebensjahr (in Ausnahmefällen ab 2,5 Jahren) nehmen wir Kinder mit besonderem Förderbedarf bei uns auf:

  • Kinder mit Entwicklungsrückstand oder
  • Kinder mit Wahrnehmungsschwierigkeiten oder
  • Kinder mit Verhaltensproblemen oder
  • Kinder mit Sprachentwicklungsrückständen oder
  • Kinder in schwierigen Lebenssituationen oder
  • Kinder mit Beeinträchtigung
  • Kinder bei denen eine Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann

In verschiedensten Bereichen erhalten die Kinder bei uns eine besonders individuelle Förderung

  • Wahrnehmungs- und Sinnesschulung
  • Förderung der grob- und feinmotorischen Entwicklung
  • Förderung der lebenspraktischen Fertigkeiten und der Selbständigkeit
  • Förderung der emotionalen, kognitiven und sozialen Entwicklung
  • Unterstützung der Spielfähigkeit, Konzentration und Ausdauer
  • Förderung der Sprachkompetenz
  • usw.

Eingewöhnung

Wie lange oder wie intensiv sich die Eingewöhnung gestaltet, hängt hauptsächlich vom jeweiligen Kind ab. Damit das Kind seinen Platz in der Gruppe findet, wird es von einer Pädagogin begleitet. Bedürfnisse nach Nähe und/oder Distanz werden dabei berücksichtigt, sowie Körperkontakt oder Rückzugsmöglichkeiten angeboten. Für viele Kinder ist es wichtig eine Bezugsperson – meist die Mutter – anfangs noch bei sich zu haben. Für die Ablösung wird genügend Zeit und Raum gegeben.

Schulvorbereitung und Übergang vom Kindergarten in die Schule

„Schulvorbereitung“ findet eigentlich immer statt. Einzelförderungen, Therapien, ... werden – bei Schulanfängern – im Hinblick auf den Schuleintritt gestaltet. Teambesprechungen usw. stehen unter dem Thema: „Was braucht das Kind? Welches Rüstzeug für die Schule ist wichtig?"
Um den Lernmöglichkeiten und Aneignungsformen von Kindern im Vorschulalter entgegenzukommen, sollte das sachbezogene Lernen nicht aus den sozialen Bezügen des alltäglichen Lebens herausgelöst, sondern dem sozialen Lernen untergeordnet werden. Schulvorbereitung in der heilpädagogischen Gruppe findet sehr individuell statt. Wichtig ist uns, dem Kind eine möglichst große Selbst- und Sozialkompetenz mit auf dem Weg zu geben. Das „Um und Auf“ dabei sind adäquate Mittel zur Kommunikation und natürlich auch die Förderung kognitiver Leistungen. Die Bandbreite reicht hier von Blickkontakt, über die Verwendung von Symbolkarten und Gebärden bis hin zu Sprachgebrauch und Erkennen von Schriftbildern, Zuordnung, Benennung usw.
Neben gezielten Erfahrungs- und Lerninhalten sowie verschiedenen Therapien ermöglichen wir den Kindern auch ein Stück Integration, indem wir Kontakt mit dem gleich angrenzenden Regelkindergarten Neustadt pflegen.

Was uns wichtig ist

  • Entwicklung von eigener Persönlichkeit und Sozialverhalten durch viel Freiraum einerseits und das Akzeptieren von Regeln und Grenzen andererseits. (Dabei gibt den Kindern ein strukturierter Tagesablauf Sicherheit.)
  • Möglichkeit, Natur zu erleben durch viele Aktivitäten im Freien das ganze Jahr über. (Reiten, Baden, Schlittenfahren, ...)
  • Möglichkeit zur Integration - Die Kinder beider Einrichtungen profitieren von gegenseitigen Besuchen.

Wie wir den Tag verbringen

Die meisten Kinder kommen mit dem Bus in den Kindergarten. Nach einer kurzen Spielzeit starten wir gemeinsam mit dem „MORGENKREIS“ in den Tag: dabei wird jedes Kind einzeln mit einem GutenMorgenLied, einem kleinen Gespräch, … begrüßt. Spezielle Angebote zu bestimmten Themen und Ereignissen wechseln. Anschließend leiten wir zur Jause über.

Zur Unterstützung eines möglichst selbstbestimmten Lebens schaffen wir viele Möglichkeiten zum praktischen Üben: Tisch decken, kehren, abwaschen, abtrocknen,….

Nach der Selbstständigkeitserziehung im Bad unternehmen wir mit den Kindern die verschiedensten Dinge:

  • individuelle Einzelförderungen nach laufend aktualisierten Förderplänen
  • verschiedene Kleingruppenarbeiten (hier ist Platz für Kreativität und Ausleben des Bewegungsdranges, z.B. Psychomotorikgruppe)
  • verschiedene Therapien (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Heilpädagogisches Reiten / Voltigieren) psychologische Betreuung
  • Freispiel (Die Kinder wählen je nach Interesse und Neigung ihre Spiele und Aktivitäten selbst aus)
  • Aktivitäten im Freien

Danach essen wir gemeinsam zu Mittag. Anschließend bieten wir den Kindern an, in ruhiger Atmosphäre ein Schläfchen zu halten oder einfach nur auszuruhen. Am Nachmittag ist dann nochmals Zeit für Freispiel und/oder Einzelförderung.

Ein Zivildiener unterstützt das Team bei der Betreuung der Kinder. 

Zwei besondere Projekte:

Heilpädagogisches Reiten/Voltigieren

Ein wöchentlicher Fixpunkt für unsere Kinder ist das gemeinsame Heilpädagogische Reiten/Voltigieren in Burgkirchen. (Die Kindergartenleiterin verfügt über die dazu nötige Ausbildung.)
Der Umgang und die Bewegung am Pferd unterstützen die Kinder in ihrer körperlichen und emotionalen Entwicklung. Ein Pferd hat besonderes Gespür für die menschliche Befindlichkeit und reagiert sehr prompt darauf. So lernt das Kind sich entsprechend zu verhalten. Im Kontakt mit dem Pferd ist es gefordert und konzentriert. Die Kinder gewinnen sowohl an Selbstsicherheit als auch an Bewegungsgeschick. Die Muskelspannung wird normalisiert und das Gleichgewicht geschult. Außerdem haben die Kinder Riesenspaß daran, den großen Freund mit Streicheleinheiten und Karotten zu verwöhnen.

Psychomotorik

Unter der Leitung von Maria Rehatschek (Zusatzqualifikation Psychomotorik) findet einmal wöchentlich eine „Psychomotorik-Gruppe“ statt. Emotion, Kognition und Motivation werden von Bewegungshandlungen beeinflusst. Psychomotorik nutzt die Wechselwirkung psychischer und motorischer Prozesse. Über Bewegung können psychische Befindlichkeiten positiv beeinflusst und die Gesamtentwicklung unterstützt werden. In der Psychomotorik werden Körper-Erfahrungen (Selbst-Erfahrungen), Material-Erfahrungen und Sozial-Erfahrungen vermittelt. Bewegung ist ein wesentliches Ausdrucksmedium des Menschen. Vor allem kindliche Bewegung bildet eine Einheit von Erleben, Denken, Fühlen und Handeln! Psychomotorik verzichtet auf Leistungsdruck und- vergleich, bekräftigt Erfolge, usw.

Freiwilligkeit und Wahlmöglichkeit, Selbsttätigkeit, Erlebnis- und Lebensweltorientiertheit sind u.a. wichtige Prinzipien.
Psychomotorik orientiert sich an den Bedürfnissen und an den Fähigkeiten der Kinder. Eines der wichtigsten Ziele der Psychomotorik ist der Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes.

Organisatorisches

Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag: 07.30 – 16.00 Uhr
Freitag: 07.30 – 13.00 Uhr

Anmeldung
Aufgenommen werden Kinder ab 3 Jahren (bzw. 2 Jahren) bis zum Schuleintritt. Die Anmeldung kann das ganze Jahr über erfolgen. Wir bitten um telefonische Voranmeldung, damit wir uns für ein Gespräch Zeit nehmen können.

Bustransport
Auf Wunsch der Eltern werden die Kinder morgens zu Hause abgeholt und nachmittags wieder sicher nach Hause gebracht.

Mittagsbetrieb
Alle Kinder können bei uns Mittagessen.

Maria Rehatschek

Maria Rehatschek
Leitung Kindergarten Braunau

Kontakt

Kindergarten Braunau
Sebastianistraße 23
5280 Braunau am Inn
Tel.: 07722 87951, 0699 19693548
E-Mail: kiga-braunau@ooe.lebenshilfe.org



News zum Bereich Kindergärten

Jahresrückblick 2023

Danke für ein wunderbares Jahr, gemeinsam ist uns eine Menge gelungen.
Für 2024 stehen bereits eine Reihe von Projekten auf dem Plan, auf die wir uns schon sehr freuen.

"Nach 16 Jahren unermüdlichen Einsatz sind wir endlich am Ziel"

Ernestine Rosenkranz wurde als Obfrau der Arbeitsgruppe Vöcklamarkt der Lebenshilfe Oberösterreich wiedergewählt. Sie und ihr Team wollen in der Arbeitsgruppe aktiv miterleben, wenn der Spatenstich für das heiß ersehnte Wohnhaus in St. Georgen im Attergau gefeiert wird, für das jahrelang engagiert gekämpft wurde.

„Die Lebenshilfe in Vöcklabruck hat viel vor“

Christine Rauscher wurde als Obfrau der Arbeitsgruppe Vöcklabruck der Lebenshilfe Oberösterreich wiedergewählt. Das kleine, aber engagierte Team ist eine starke Stimme für Menschen mit Beeinträchtigung. „Es ist für mich ein Genuss zu sehen, wie man mit Kleinigkeiten viel bewirken kann“, sagt die wiedergewählte Obfrau. Sie will neue Leute zum Mitwirken in der Arbeitsgruppe begeistern.

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