Andreas Drexler übernimmt Leitung in der Lebenshilfe-Werkstätte Niederneukirchen

Die Werkstätte Niederneukirchen der Lebenshilfe Oberösterreich steht seit 1. Mai 2026 unter der Leitung von Andreas Drexler. Der 36-jährige Langensteiner bringt bereits 16 Jahre Erfahrung im Behindertenbereich mit und will noch weiter Brücken zwischen Menschen mit Beeinträchtigung und der Gesellschaft schlagen. 

„Die Herzlichkeit und Offenheit der in der Werkstätte Niederneukirchen begleiteten Menschen mit Beeinträchtigung sowie das Engagement der Mitarbeiter:innen haben mich von der ersten Minute an begeistert“, sagt Andreas Drexler. Der Diplomsozialbetreuer weist neben einer Ausbildung zum Gewaltpädagogen auch ein Zusatzmodul in Sozialpsychiatrie auf. Nach seinem Zivildienst im Kinder- und Jugend-Kompetenzzentrum St. Isidor der Caritas blieb er dem Sozialbereich treu und sammelte im Diakoniewerk Gallneukirchen und in der Volkshilfe lebensART in Perg Erfahrung mit Menschen mit Beeinträchtigung, bevor ihn sein beruflicher Weg zuletzt in die Forensik führte. Insgesamt kann er auf 16 Jahre Erfahrung im Behindertenbereich zurückblicken.

Drexler tritt in die Fußstapfen von Johannes Schagerl, der die Werkstätte seit 2018 leitete und nun den Ruhestand antritt. Insgesamt war Schagerl seit 38 Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der Lebenshilfe Oberösterreich tätig. 

Austausch in der Region kontinuierlich intensivieren

„Mit ist es wichtig, dass Menschen mit Beeinträchtigung ein selbstverständlicher Teil von Niederneukirchen sind“, betont Drexler. Er schätzt die Kontakte, die Beschäftigte der Lebenshilfe-Werkstätte bereits jetzt im Ort haben und möchte das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung langfristig ausbauen. 

Zukünftig möchte der 36-Jährige bestehende Angebote weiterentwickeln und neue Impulse setzen. Themen wie Inklusion, Selbstbestimmung und die stärkere Vernetzung mit der Region spielen dabei eine wichtige Rolle. „Die Werkstätte versteht sich als Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam arbeiten, lernen und wachsen können. Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, seine Stärken einzubringen und Anerkennung zu erfahren“, so Drexler.

3.6.2026